Ihr Leben mit der Hundeangst hat viele Facetten, von denen Sie sicher einige kennen, denn Angst generell
- erzeugt Streß,
- engt unsere Bewegungsfreiheit ein,
- beschränkt unsere Lebensfreude und
- kann sich bis zu Haßgefühlen steigern.
Mit Angst im Bauch handeln, denken und reden wir außerdem nicht mehr "vernünftig", wir schlagen - manchmal auch sprichwörtlich - um uns und haben nur noch ein Ziel: Dem Angstauslöser ausweichen oder ihn beseitigen. Unsere Reaktionen sind dann unangepaßt und stehen in keinem gesunden Verhältnis mehr zum Auslöser. Wir neigen überdies dazu, unsere eigene Angst anderen überzustülpen: Wenn Sie Kinder haben, horchen Sie in sich hinein, ob Ihre Vorabwarnungen bei Hundebegegnungen nicht eher Ausdruck Ihrer eigenen Angst sind als die Warnung Ihres Kindes vor echter Gefahr? Gerade kleine Kinder orientieren sich bezüglich ihres Verhaltens und ihrer Reaktionen an den Erwachsenen (vor allem natürlich ihren Eltern) und haben feine Antennen auch für versteckte Botschaften.
Am Anfang unserer Arbeit steht Ihr Entschluß, keine Angst mehr haben zu wollen. Das mag sich banal anhören, aber Angst kann auch ein unbewußtes Mittel sein, andere zu manipulieren, Aggression "erlaubterweise" rauszulassen oder eine Opferrolle einzunehmen, um Zuwendung und Mitgefühl zu erhalten.
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