Was macht einen Hund so angsteinflößend? Ist es seine Größe, der schlechte Ruf bestimmter Rassen, seine Unberechenbarkeit, ist es sein Gebiß? Daß der Hund könnte, wenn er denn wollte? Aber warum sollte er wollen? Ist sein Bellen schon ein Zeichen für seinen sogleich folgenden Angriff?
Was wir nicht kennen, macht uns zusätzlich Angst, weil wir nicht wissen, welches Werkzeug aus unserer Verhaltenskiste wir für dieses Unbekannte verwenden sollen. Unsere Mittel zur Kommunikation zwischen Menschen sind für die Kommunikation mit Hunden nur sehr eingeschränkt zu gebrauchen: Ein Mensch versteht unser lächelndes Auf-Ihn-Zugehen als Freundlichkeit, ein Hund sieht gefletschte Zähne und Dominanz - in seiner Sprache.
Ein wichtiger Bestandteil meiner Begleitung ist deshalb das Kennenlernen der wichtigsten Verhaltensweisen von Hunden (Hundesprachkurs) und das Erlernen einiger Verhaltensregeln gegenüber Hunden:
- Körpersignale: Stellung der Ohren, Lefzen, Schwanz, Körperhaltung insgesamt,
- akustische Signale wie Bellen, Knurren, Jaulen,
- soziale Verhaltensweisen des Hundes,
- der Hund im Menschenrudel,
- Verhaltensregeln gegenüber Hunden,
- verhaltensgestörte Hunde.
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